EINE ROMANZE AUS JAZZ UND KLASSIK
Klassik und Jazz sind eigentlich wie Geschwister, die sich fremd sind. Kommt es in der klassischen Musik auf die perfekte Ausführung der musikalischen Ideen des Komponisten an,
so ist das Wesen des Jazz die Improvisation, die Neugier auf das musikalische Experiment,
das Spiel mit der musikalischen Phantasie, die Überwindung von Grenzen.
Diese Neugier macht auch vor den klassischen Werken nicht halt. Es eröffnen sich neue, spannende Klangwelten mit neuen Rhythmen und neuen Harmonien. Alte, bekannte Muster brechen auf und bieten dem geneigten Hörer
eine intime Affäre zwischen zwei vermeintlich gegensätzlichen Stilen.


Vielseitiges Repertoire
In der Musik ist alles erlaubt. Wir sprengen Grenzen und erschaffen Ungehörtes. Klassische Themen in neuen Harmonien, Tangos, Milongas, Choros, bis zu lateinamerikanischen Kompositionen von Chick Corea und meditative moderene Musik von John Zorn.
Milonga
Der melancholische, langsamere, meditative Tango argentino gilt als „ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“
Asturias
Der 5. Satz aus der Suite española op. 47 des spanischen Komponisten Isaac Albeniz. Für das Ensemble arrangiert.
Largo
Der 2.Satz aus der Sinfonie „aus der neuen Welt“. Komponiert von Antonin Dvorak als Trauergesang des Hiawathas, dessen treue Gefährtin Minnehaha dahingeschieden ist.
Spiritual
Gehört auf der wunderbaren Platte "Steel away" mit Charlie Haden und Hank Jones, ist dieser wunderschöne Spiritual in unser Programm eingeflossen.
Zechriel
Eine Komposition von John Zorn, aus seinem Album Lucifer: Book of Angels, Vol. 10.
Siboney
bekannt geworden durch Ray Cooders
Buena vista social club und dem grandiosen Film von Wim Wenders.
Über Nocturne Ensemble
EINE ROMANZE AUS JAZZ UND KLASSIK
Klassik und Jazz sind eigentlich wie Geschwister, die sich fremd sind. Kommt es in der klassischen Musik auf die perfekte Ausführung der musikalischen Ideen des Komponisten an, so ist das Wesen des Jazz die Improvisation, die Neugier auf das musikalische Experiment, das Spiel mit der musikalischen Phantasie, die Überwindung von Grenzen. Diese Neugier macht auch vor den klassischen Werken nicht halt.
Es eröffnen sich neue, spannende Klangwelten mit neuen Rhythmen und neuen Harmonien. Alte, bekannte Muster brechen auf und bieten dem geneigten Hörer eine intime Affäre zwischen zwei vermeintlich gegensätzlichen Stilen.
„Melodie und Rhythmus finden immer ihren Weg zu den geheimnisvollen Plätzen der Seele.“
Das „Nocturne Ensemble“ unter Leitung von Martin Simon schafft diese Liaison ohne Berührungsängste. Die hierbei entstehende Musik legt mehr Wert auf das Verbindende als das Trennende und erzeugt dadurch Räume der Verbundenheit.
Die Besetzung ist besonders: mit Vibrafon, Trompete, Gitarre und Kontrabass schaffen die vier Vollprofis einen Stil ganz eigener Interpretationen.
Leise, zurückhaltend, im Arrangement sehr differenziert vermitteln sie eine kammermusikalische Dichte.
Das Programm verspricht ein breites Spektrum an Stilen und Epochen. Von Bach über Grieg, Mozart, Dvorak und Prokofjew bis zu Kennedy und Lundgaard als Vertreter der Moderne.
johannes Stange
Claus Kiesselbach
Riaz Khabirpour
Martin Simon



